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Hauswunder mal zwei mit Ausblick

Seit genau 2 Jahren wohnen wir nun in unserem neuen Haus und ich muss die wunderbare Geschichte, wie wir es bekamen, zu diesem Anlass unbedingt einmal erzählen, es ist eine Geschichte davon, dass Gott mehr tun kann, als wir uns mit unserem gesunden Menschenverstand vorstellen können und darauf wartet, dass wir es ihm zutrauen.

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Aber vorher will ich noch ein wenig weiter ausholen. Schon vor 8 Jahren haben wir eine ziemlich verrückte Umzugsgeschichte erlebt, die unser Vertrauen herausgefordert hat. Als mein Mann mit seinem Referendariat fertig wurde und ich mit unserem 3. Kind schwanger war, hatten wir Gott ganz ehrlich und mutig gefragt „Welche Aufgabe hast du für uns? An welchem Ort willst du uns haben?“ Und er antwortete uns sehr deutlich, dass es nach Hamburg gehen sollte. Wir fühlten uns ein wenig wie Abraham, der in ein unbekanntes Land aufbrach, weil Gott sagte: „Geh… in ein Land, das ich dir zeigen will.“ Wir kannten die Stadt bis dahin nur von der Autobahn und kannten auch sonst niemanden, der dort wohnte. Aber wir wollten vertrauen, dass Gott alles für uns regeln würde, denn wir zogen ja nicht einfach in die Großstadt, weil wir gerade Lust dazu hatten, sondern weil wir von Gott eine sehr klare Anweisung hatten, dass er an diesem Platz eine Aufgabe für uns hatte. Und er regelte die Dinge!

Gott wartet darauf, dass wir ihm das Unmögliche zutrauen, damit er es für uns tun kann.

Wer früher schon bei mir mitgelesen hat, weiß, wie Gott uns auf wunderbar unkomplizierte Weise in der Ferne gerade rechtzeitig ein Reihenhäuschen zur Miete schenkte und 6 Wochen später alles um Geburt und Umzug (10 Tage Abstand) so arrangierte, dass es erstaunlicherweise wunderbar funktionierte. Wir erlebten so viele wunderbare Gebetserhörungen und merkten, dass Gott unser Vertrauen nicht enttäuscht, für uns sorgt und handelt. Lies doch einmal meinen Artikel „Zufall oder Pfingstgeschenk“, in dem ich von unserem ersten Hauswunder erzähle.
In der Situation damals blieb uns eigentlich keine andere Möglichkeit als zu vertrauen, das machte das Vertrauen in gewisser Hinsicht sogar einfacher. Dass es dann nicht immer so einfach und wunderbar weiterging und ich manche Vertrauenslektion ein zweites Mal und immer wieder neu lernen musste, aber Gott uns trotzdem noch ein zweites Mal nach jahrelangem Warten ein Hauswunder schenkte, ist der nächste Teil der Geschichte, die Fortsetzung folgt hier demnächst.

Ich weiß nicht, vor welchem unlösbaren Problem du vielleicht gerade stehst, aber ich will dich ermutigen: Vertraue Gott, er kann jedes Problem lösen. Er will dich mit allem versorgen, was du brauchst und jede Schwierigkeit benutzen, dass du ihn besser kennenlernst und dich ihm mehr anvertraust.

Eines der schönsten Geschenke, das wir mit unserem jetzigen Haus bekommen haben, ist der Oasenblick, den ich jeden Tag vom Esstisch aus genieße. Durch die Tages- und Jahreszeiten hindurch immer anders wunderschön, erfüllt er mich jedes Mal mit Dank und Staunen über Gottes Größe und Güte. In einer kleinen Serie will ich euch durchs Jahr durch daran teilhaben lassen. Ich will mich immer wieder daran erinnern, dass ich dem Himmlischen Vater fest vertrauen kann, dass er mich einen guten Weg führt und in allem für mich sorgt. Hier kommt der erste Ausblick in die neue Woche:

Matthäus 6,33 K www.vollkommenbesonders.wordpress.com

 

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